Your Body Does Not Want to Be an Interface

The assumption driving these kinds of design speculations is that if you embed the interface–the control surface for a technology–into our own bodily envelope, that interface will “disappear”: the technology will cease to be a separate “thing” and simply become part of that envelope. The trouble is that unlike technology, your body isn’t something you “interface” with in the first place. You’re not a little homunculus “in” your body, “driving” it around, looking out Terminator-style “through” your eyes. Your body isn’t a tool for delivering your experience: it is your experience.

John Pavlus, MIT Technology Review

Flavor

And what do I like about food? [...] It’s a metaphor for how we interact with the world. On sad moments and on happy moments. It’s a matter for conversation, it’s a transformation of our environment. With food we literally consume light and weather. We are putting the world into our bodies.

Ja! So sprach René Redzepi, Chefkoch des Noma. Und so muss man es einfach sehen, wenn man den Wert von Lebensmitteln nicht unterschätzen will.

via

IBM Wearable Computer

Dieser Werbefilm von IBM aus dem Jahr 2000 nimmt nicht nur das Google Glass Design vorweg, sondern präsentiert auch die Gründe, warum ich dem Produkt gegenüber eher Abneigung empfinde. Wahrscheinlich werden Smartphones von der Hosentasche an oder in den Kopf wandern, aber dass es nächstes Jahr mit Google Glass geschehen wird, bezweifle ich.

Update: Auch lustig, wie es sich im Nachhinein für IBM auszahlt, vor dreizehn Jahren völlig ins Blaue dieses Video zu produzieren. Auch wenn sie nie ein solches Produkt veröffentlichen, macht es doch bestimmt Spaß, drauf zu verweisen. Immerhin beweist es die Innovationsfähigkeit des Unternehmens, oder nicht?

>> Die schon wieder!

Wann habe ich eigentlich angefangen, mich zu wundern?

War es im März, als der Altpunker Campino (50) für den wichtigsten deutschen Musikpreis Echo nominiert wurde, gemeinsam mit den Altrockern Bruce Springsteen (63), Joe Cocker (68) und Peter Maffay (63)?

War es im Winter, als die Altpolitiker Peer Steinbrück (66) und Rainer Brüderle(67) zu Hoffnungsträgern ihrer Parteien gekürt wurden?

Oder war es nach der Wahl in Italien, wo seither ein 87-jähriger Staatspräsident und ein 76-jähriger korrupter Milliardär um die Macht rangeln, gemeinsam mit einem 70-jährigen ehemaligen Investmentbanker, einem 64-jährigen Komiker und einem 61-jährigen Sozialdemokraten?

Anita Blasberg

>> Das Beste aus aller Welt

»Leider gibt es in der Europäischen Union zu viele Möglichkeiten«, sagte Šemeta, »seine Steuern ganz offen zu minimieren. Diese erlauben einigen multinationalen Unternehmen, eine aggressive Strategie zur Steuervermeidung zu betreiben.«

Eine Billion Euro. Das sind tausend Milliarden Euro, nicht wahr? Das ist ein Betrag mehr als dreimal so hoch wie die Ausgaben im Bundeshaushalt 2013.

Irgendwo las ich auch, dass Deutschland durch die Euro-Krise im allerschlimmsten Fall bis zum Jahr 2015 Kosten in Höhe von 70,8 Milliarden Euro entstünden.

Ich bin kein Fachmann. Im Grunde frage ich mich bloß: Warum ist Europa eigentlich überhaupt in einer Finanzkrise?

Axel Hacke

>> Hotel Wahnsinn

Kilis an der türkisch-syrischen Grenze ist der letzte Ort vor dem Krieg, ein paar Kilometer weiter feuert die Artillerie. In einem schäbigen Hotel treffen sich hier Journalisten, Helfer – und friedensmüde Abenteurer.

Fritz Schaap

>> Die Qual der Zahl

Nachts schiebe ich den Fitbit-Tracker in ein Stoffarmband, dort misst er meinen Schlaf. Die Geschwindigkeit und Distanz meiner Joggingrunden berechne ich mit einem Sensor, der in meinem Laufschuh steckt. Meinen genauen Aufenthaltsort lasse ich von Google Latitude mithilfe meines Smartphones ermitteln. Die Handy-App »ReadMore« hält fest, wie viele Buchseiten ich jeden Abend vor dem Einschlafen lese; und britische Forscher, die eine App namens »Mappiness« entwickelt haben, piepen mich zweimal am Tag an und fragen meine Lebenszufriedenheit ab. Was mir noch fehlt: ein Sensor, der misst, wie viel Zeit ich jeden Tag mit der Datenerhebung verbringe. Daumenpeilung: eine knappe Stunde täglich.

SZ-Magazin

 

>> Hipster in Shanghai

Warum gerade in Shanghai so viele extrem gutaussehende und gut angezogene Franzosen sind, ist ein Rätsel. Bis auf Carrefour gibt es nämlich nicht besonders viele französische Firmen in China. Eine Erklärung ist das französische Elitegeklüngel: Alle reichen Franzosen gehen auf Elite-Schulen und Elite-Universitäten in Paris. Dort lernen sie andere elitäre Franzosen kennen. Manche von ihnen haben Firmen in Shanghai oder kennen jemanden, der in Shanghai, Praktika vermittelt. Unter dieser Gruppe solle es seit ein paar Jahren sehr hip geworden sein, ein Praktkum in Shanghai zu machen. Es gibt in der Yongkang Lu auch ein Cafe, das sich “Les Stagiaires” nennt – das soll “Die Praktikanten” heißen. Es ist schräg gegenüber vom französischen Metzger. Darauf einen Pastis.

Reisebetriebener Roboter

>> Elektro-Alien birgt hohes Risiko

Project i steht für einen radikalen Paradigmenwechsel: Motor hinten statt vorne, Elektroantrieb statt Diesel oder Benzin, zweiteilige Fahrzeugstruktur mit Drive-Modul aus Alu (Chassis) und Life-Modul aus Kohlefaser (Karosserie). Entsprechend ist die Anspannung überall im Konzern greifbar. Sorgen macht vor allem die Akzeptanz. Ist der Kunde wirklich schon bereit, rund 40.000 Euro in die neue Technologie zu investieren? Und wenn Ja, welche Stückzahlen wird der Markt in welchem Zeitraum abnehmen?

Mir imponiert es sehr, dass BMW in dieser Zeit, in der Meinungsmacher schon vom Ende des elektrischen Fahrens sprechen, und sich damit sehr vorbildlich an den Hype-Cycle halten,  der besagt, dass sich die Erwartungshaltung gegenüber einer neuen Technologie kurz vor ihrem Durchbruch stark südlich bewegt, auf niemanden wartet, Geld riskiert, um ein überzeugendes Produkt – laut diesem Testbericht – auf den Markt zu bringt. Ich hoffe, dieser Mut zahlt sich aus.

Neuer Style

So ähnlich wie das könnte der neue Style aussehen. Und in ein paar Tagen folgt der Umzug.